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2012 : hospital
Sterilizer für den OP-Bereich
Für den Betrieb eines Krankenhauses ist die Verfügbarkeit von sterilen Instrumenten und ebenso steriler OP-Wäsche von essentieller Bedeutung. Bisher kam im St. John´s Hospital ein Sterilisator der Firma Stiefenhofer aus München zum Einsatz, dieser war aber nach fast 50 Jahren (!) Dauerbetrieb nun definitv irreparabel defekt und musste dringend ersetzt werden.

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projektverlauf  
 
AUF EINEN BLICK  
status: ABGESCHLOSSEN
sterilgutinhalt: 65 Liter
beginn: Anfang 2012
realisierung: November 2012
kosten: ca. € 20.000,--
finanzierung: aus eigenen Mitteln, Partner
projektpartner: Operation Updendo

 

vor ort und in betrieb
Der neue Sterilizer

 

  Anforderungen - Die Auswahl eines Ersatzgerätes für den alten und unzuverlässigen Sterilizer gestaltete sich schwierig, da moderne Geräte dieser Art meist vollelektronisch gesteuert sind. Ebenso benötigen sie destilliertes Wasser, ein stabiles Stromnetz und regelmässige, aufwändige Wartung. Alles Anforderungen, die das Spital von Lugarawa definitiv nicht erfüllen kann. So wurde die Suche auf ein Gerät eingeschränkt, das die Anforderungen des Betriebs in Lugarawa erfüllen kann: keine Elektronik, keine Druckausgabe, Funktion mit deionisiertem Wasser und Fortführung des Sterlilisationsvorganges auch bei Stromunterbrechungen.

 
Realisierung - Nach einiger Suche konnte ein Gerät eines deutschen Herstellers gefunden werden, welches speziell für den Einsatz in Umgebungen mit begrenzter Infrastruktur geeignet ist, nämlich ein deutscher Nachbau des defekten Stiefenhofer Sterlilisators mit etwas modernisierter Ausstattung. So verfügt das neue Gerät über Vakuum so dass der Sterilisationsvorgang effizienter und schneller ablaufen kann, ebenso wird dadurch eine rasche Durchtrocknung der zu sterilisierenden Gegenstände und Textilien bewirkt. Bei Stromausfall schaltet das Gerät nicht ab sondern setzt den Sterilisationsvorgang nach Wiederherstellung der Stromversorgung fort. Lediglich die Zeitmessung für die Sterilisation wird angehalten so dass gewährleistet ist dass das Material auch mit Unterbrechnungen immer mindestens für die geforderte Dauer der vorgegebenen Temperatur ausgesetzt war.
Der Ankauf wurde über TTM MArburg abgewickelt, für den Versand wurde uns von Dr. Lino Morisi aus Bologna ein Platz in einem Container seiner Gruppe, die ebenfalls Projekte in Lugarawa realisiert, zur Verfügung gestellt.
 
Nach Installation des neuen Gerätes durch Br. Max OSB im November 2012 konnte ein ordnungsgemässer Sterilisationsbetrieb wieder aufgenommen werden und der OP verfügt seitdem wieder über eine ausreichende Menge an sterilen Textilien und Instrumenten.
Die Inbetriebnahme und Einschulung auf das neue Gerät wurde gemeinsam mit dem Personal des Hospitals vorgenommen und bei unseren Besuchen wird der ordnungsgemässe und sichere Umgang mit diesem Gerät immer wieder thematisiert.


 
Finanzierung - Gemeinsam mit unseren amerikanischen Partnern von Operation Upendo konnten wir die Finanzierung des Sterilizers sicher stellen. Ankauf und Logistik sowie die Installation in Lugarawa wurden von uns organisiert.




             
 
 
 
IBAN: AT90 5800 0205 2717 5012
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