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2013 : energie.entwickelt
Photovoltaikanlage
Beleuchtung in den Krankenzimmern, auf den Stationen und im Aussenbereich des Krankenhauses werden ab sofort ebenso wie OP und Kreisssaal in den Nachtstunden mit Strom aus einer professionellen Photovoltaikanlage versorgt, um längere produktive Laufzeiten des Wasserkraftwerkes zu ermöglichen und gleichzeitig mehr Regenerationszeit für den Stausee zur Verfügung zu haben.

Dieses Projekt stellt die Phase 1 von den vier Phasen eines zuvor erstellten, umfassenden Energiekonzepts [ENERGIE.ENTWICKELT] dar und ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss des Projekts mit Phase 4, der Renovierung und Modernisierung des Wasserkraftwerks von Lugarawa.
 


 
projektverlauf  
 
AUF EINEN BLICK  
status: ABGESCHLOSSEN
kollektoren: 12 x 2m²
batterien: 1250 Ah / 24V
planung: Anfang 2012
beginn: März 2012
realisierung: November 2013
kosten: € 55.000,--
finanzierung: aus eigenen Mitteln, Partner
   
mehr information: [PROJEKTBERICHT]

 

  Oktober / November 2013 - Die Installation und Inbetriebnahme der Anlage konnte von unseren eigens dafür angereisten Spezialisten erfolgreich vorgenommen werden. Die Anlage absolvierte einen mehrwöchigen Probebetrieb zu Ende der Trockenzeit, in dessen Verlauf die optimalen Betriebszeiten für das Kraftwerk ermittelt wurden. Seitdem hat das Krankenhaus von Lugarawa unabhängig vom Kraftwerksbetrieb täglich 24 Stunden Strom für Licht und die wichtigsten Geräte.

 
September 2013 - Der Container mit allen Bestandteilen der Anlage sowie diversen Materialien und Werkzeugen wurde vollständig und unbeschädigt per LKW nach Lugarawa geliefert und wartet nun auf die Ankunft unserer "Montagegruppe" in den nächsten Wochen.

 
August 2013 - Die Zollformalitäten sind erledigt, auch die Behördenwege zur Anerkennung der Steuerbefreiung für die gelieferten Güter wurden erfolgreich abgeschlossen und der Container wird in Kürze von Dar es Salaam nach Lugarawa transportiert.

 
Juni 2013 - Alles ist verpackt, die Papiere sind abgefertigt und der Container ist auf dem Weg. Wenn alles klappt wird er noch im Sommer in Lugarawa eintreffen und dann bis zur Ankunft des Montageteams als Zwischenlager dienen.

 
Februar bis Mai 2013 - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren - vor allem Ludwig Mülleder, der Spezialist für die Solatrechnik - ist mit Einkauf von Anlagenkomponenten und Material beschäftigt um alle noch benötigten Teile mit dem bereit stehenden Container zu versenden.




             
 
projekt details  
 
hintergründe
Erfordernisse
  Das Spital benötigt in den Nachtstunden Strom für Beleuchtung und einige wenige Geräte sowie für den Betrieb der OPs und des Kreisssaals. Diese Menge ist nur ein Bruchteil der Mindestleistung (Grundlast) des Kraftwerkes, so dass grosse Mengen Wasser unnötig verbraucht werden.
Bisher wurde daher das Kraftwerk an den Nachmittagen abgeschaltet, um Wasser zu sparen. Dadurch konnten bestimmte Geräte wie Röntgen, Waschmaschinen oder Sterilisatoren nur vormittags verwendet werden.
Die Ruhezeiten des Kraftwerkes reichten oftmals nicht aus, um den Stausee wieder vollständig zu füllen. Durch die Photovoltaik kann das Kraftwerk nunmehr über Nacht ausser Betrieb gehen, während das Spital über die Batterien versorgt wird.
Wie aus der Grafik ersichtlich hat sich damit die Ruhezeit (blau) mehr als verdoppelt, während die tatsächlich nutzbare Zeit (orange) ebenfalls um einige Stunden verlängert werden konnte. Gleichzeitig wurden die Leerlaufzeiten (rot) der Turbine, welche lediglich dem Spital Strom für Nachtbetrieb lieferten, drastisch reduziert

 


technik
Realisierung
  Um diese Problematik nachhaltig zu lösen wurde im Sommer 2012 ein vierstufiges Konzept erarbeitet und gemeinsam mit den Verantwortlichen für Gemeinde und Spital abgestimmt. Die technische Detailplanung und Leitung der Arbeiten erfolgte durch den erfahrenen oberösterreichischen Techniker Ludwig Mülleder. Die Umsetzung der Phasen 1 bis 3 konnte nur 13 Monate nach Beginn der Planungen im November 2013 erfolgreich abgeschlossen werden:
  • Phase 1: Errichtung einer 3-kW-Solaranlage (24 m2) mit ausreichend Batteriekapazität für Licht- und Nachtstromversorgung
  • Phase 2: Erneuerung der Elektroinstallationen im Krankenhaus (neue Schaltkästen, Schutzschalter, Verkabelung, energieeffiziente LED-Lampen)
  • Phase 3: Austausch der alten und defekten Dieselgeneratoren durch einen neuen 50 kVA Generator (50% Treibstoffersparnis)

 


positive impacts
Nutzen und Auswirkungen
  Durch die Photovoltaik kann das Kraftwerk nunmehr über Nacht ausser Betrieb gehen, da das Spital über die Batterien versorgt wird. Damit hat sich die Ruhezeit für das Kraftwerk mehr als verdoppelt, während die nutzbare Zeit ebenfalls um einige Stunden verlängert werden konnte. Die Leerlaufzeiten der Turbine, welche lediglich Strom für den Nachtbetrieb lieferten, wurden drastisch reduziert. Mit der Erneuerung des Dieselgenerators ist zudem eine vollständige Versorgung des Spitals mit Elektrizität unabhängig vom Stromnetz sicher gestellt (Notstrom). Die neuen Elektroinstallationen haben es ermöglicht, dass nun in den Krankenzimmern und Gängen 24 Stunden am Tag Licht aus den Batterien zur Verfügung steht, wobei die Batterien je nach Witterung automatisch über die Solaranlage oder über das Stromnetz geladen werden. Ebenso werden die OPs, Teile des Labors und die Kühlschränke für Medikamente und Blutkonserven mit Batteriestrom versorgt. Die Spitalswäscherei, die zentrale Sterilisation und die Ambulanzen wurden auch neu verkabelt und eingebunden. Alle Stromkreise sind im sinnvollen Rahmen abgesichert und mit Schutzschaltern versehen, für die Einspeisungen wurden professionelle Trennschalter installiert und alle Verteiler bzw. Schaltkästen einheitlich aufgebaut und dokumentiert.

 


geldfrage
Finanzierung
  Die Kosten der Phasen 1 bis 3 beliefen sich auf insgesamt EUR 93.000 (Solaranlage ca. EUR 55.000; Installationen ca. EUR 11.000; Generator ca. EUR 24.000; Tanklager ca. EUR 3.000). Die Finanzierung der realisierten Teilprojekte erfolgte vollständig aus Spenden, die gezielt für dieses Projekt zusätzlich zu den für bereits bestehende Aufgaben erforderlichen Geldern gesammelt wurden. Die Mittel wurden großteils von Einzelspendern und –spenderinnen sowie einigen Großspendern aus Industrie und Wirtschaft zur Verfügung gestellt.

 





             
 
 
 
IBAN: AT90 5800 0205 2717 5012
BIC: HYPVAT2B
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