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healthcare
Familienplanung
Die hohe Geburtenrate und das damit verbundene rasante Wachstum der Bevölkerung kann als eines der grossen afrikanischen Probleme angesehen werden. Aber nicht nur die Anzahl der Menschen gesamt sondern auch jene der Kinder pro Haushalt stellen die Familien vor grosse Herausforderungen. Insbesondere seit die Sterblichkeit der Kinder mit zunehmend besserer medizinischer Versorgung immer mehr abnimmt wachsen viele Familien stärker als sie wirtschaftlich und organisatiorisch bewältigen können. Um wieder ein Gleichgewicht zwischen Anzahl der Kinder und Möglichkeiten der Familien herzustellen ist eine aktive Familienplanung unerlässlich. Auch die meisten afrikanischen Frauen erkennen dieses Problem, haben aber oft nicht das erforderliche Wissen um erfolgreiche Verhütungsmassnahmen ergreifen zu können. Wir haben uns entschlossen, dieses wichtige Thema den Frauen von Lugarawa auf einfache und praktikable Art und Weise zugänglich zum machen.
 


 
projektverlauf  
 
AUF EINEN BLICK  
status: LAUFEND
beginn: 2009
realisierung: Laufend
finanzierung: aus eigenen Mitteln, Partner
dokumente: BERICHT Dr. TERZER (2014)

 

  September 2014 - Die in den letzten Wochen abgehaltenen Workshops waren ein grosser Erfolg: es haben viel mehr Personen teilgenommen als vorgesehen und es mussten zusätzliche Veranstaltungen eingeschoben werden um das enorme Interesse abdecken zu können. Dementsprechend erschöpft sind unsere Mitarbeiterinnen am Ende der Reise wieder nach Hause gekommen. Mit dem festen Vorsatz, eine weitere Seminarreihe zu veranstalten und dem guten Gefühl etwas bewegt zu haben im Gepäck. Wir danken Dr. Margit Sasshofer, Mag. Carolin Auer und Dr. Hanna Terzer für ihren unermüglichen Einsatz !
Bilder und Unterlagen zur aktuellen Veranstaltungsreise finden sie in der Projektgalerie oben und am Ende dieser Seite sowie unter "Dokumente" in der Infobox.


  August 2014 - Die Reise hat begonnen: eine Gruppe Mitarbeiterinnen hat sich Anfang August auf den Weg nach Lugarawa gemacht um dort Seminare zum Thema Familienplanung und Gesundheit für die lokalen Meinungsbildner und Multiplikatoren abzuhalten. Mit im Gepäck eine Menge Anschauungsmaterial und Unterlagen, aber auch viele Dinge die im Spital oder im Waisenhaus benötigt werden. Die Zyklusketten für die Seminarteilnehmerinnen wurden dagegen vor Ort in Lugarawa in der lokalen Behindertenwerkstätte hergestellt. Bereits Anfang nächster Woche sollen die ersten Vorträge beginnen, zu denen hauptsächlich Personen aus Medizin- und Sozialberufen eingeladen sind und die die vermittelten Inhalte an möglichst viele Menschen weiter geben sollen.

  Jänner 2014 - Die Reisevorbereitungen für einen mehrwöchigen Aufenthalt in Lugarawa um weitere Veranstaltungen zur natürlichen Familienplanung abzuhalten und einheimische Beraterinnen auszubilden haben begonnen.

 
2009 - 2013 Unsere lokalen Ansprechpartnerinnen haben gemeinsam mit Frauen aus Lugarawa eine Reihe an Veranstaltungen zum Thema Familienplanung abgehalten und es zeichnen sich erste Erfolge ab. Wir erhielten mehrere Anfragen ob wir Veranstaltungen zur Ausbildung von weiteren Beraterinnen vor Ort abhalten können. Diese sollen in weiterer Folge wiederum Frauen und auch Männer für die Idee der natürlichen Einflussnahme auf die Grösse ihrer Familien begeistern.

 
März 2009 - Um den Frauen die Möglichkeit zu geben noch besser über ihren Körper Bescheid zu wissen wird zusätzlich Unterricht über die Billing’s Ovulation Method (BOM) angeboten. Die BOM ist ein in Tanzania recht verbreitetes Konzept zur natürlichen Geburtenregulierung. Wir konnten zwei Mitarbeitern der RCH den Besuch eines fünfwöchigen Instruktoren-Kurses für BOM ermöglichen und die ersten Informationstage für die Frauen aus der Bevölkerung wurden unter der Leitung der so ausgebildeten Berater bereits durchgeführt.




             
 
warum familienplanung  
 
hintergründe
Warum Familienplanung

  Trotz des Reichtums an fruchtbarem Boden, Bodenschätzen und Wasser gehört Tansania zu den ärmsten Ländern der Welt. Das Land weist ein starkes Bevölkerungswachstum auf. Die Fruchtbarkeitsziffer liegt bei 5,3 Kindern pro Frau. Nachdem etwa 44 Prozent der Menschen unter 15 Jahre alt sind, ist mit einem weiteren Bevölkerungsanstieg zu rechnen. Durch die Durchführung von Kaiserschnitten bei bekannt positivem HIV Status kann die vertikale Transmission drastisch reduziert werden. Die Operationen stellen aber eine zusätzliche Belastung für die Mütter dar und sind im Vergleich zu einer natürlichen Geburt nicht beliebig oft wiederholbar. Eltern müssen sich an den Kosten für den Schulunterricht beteiligen (offiziell für Verpflegung, Transport und Schuluniform, Hefte, Bücher, oft auch Baumaterial). Jedes zusätzliche Familienmitglied muss ernährt und gekleidet werden. Für manche Familien ist diese Belastung kaum zu bewältigen. Kinder wachsen deshalb oft unter unzumutbaren Bedingungen auf (kein Schulbesuch, Kinderarbeit, Prostitution).

 


methoden
Aufklärung und Wissen

  Um diesem Missstand zu begegnen hilft nur Aufklärung. Viele Frauen wissen nicht über ihren Zyklus Bescheid. Auch das Wissen über Hygiene, Ernährung, HIV Prävention ist gering bis nicht vorhanden.
Im August 2012 gelang es uns, Father Jordan für die Idee der Familienplanung zu gewinnen. Mit Zustimmung der Kirche gelang es, erstmals zwei kurze Workshops zum Thema Familienplanung anzubieten. 21 Personen, vorwiegend jüngere Frauen, nahmen mit Begeisterung daran teil. Verwendet wurden Zyklusketten und Kalender der „Aktion Regen“. Daraufhin haben Father Jordan und Sr Martha, die Leiterin der „Elternberatung“, Feuer gefangen und uns dringend (!) um eine Fortführung gebeten. Deshalb werden im August 2014 Caro, Hanna und Margit nach Lugarawa, fahren um dort umfangreiche Workshops zu den Themen Familienplanung, Kinder- und Säuglingspflege, Hygiene, Ernährung, Prophylaxe anzubieten. Die geschulten Personen sollen dann ihr Wissen an andere Frauen und Männer weitergeben und so eine „Kettenreaktion“ auslösen.

 


erfolg
Lebensqualität

 


  Erfolgreich zu sein bedeutet für uns nicht nur, einen Geburtenrückgang zu erreichen, sondern auch folgende Punkte: einen achtsamen Umgang mit der Gesundheit, Psychohygiene, Empowerment von Frauen im Umgang mit ihrem Körper, bessere ökonomische Verhältnisse in Familien, damit bessere Bildungschancen für die Kinder, geringere HIV Übertragungsraten uvm.
Wir freuen uns schon sehr auf die vor uns liegende Aufgabe und hoffen auf Ihre Unterstützung für Verpflegungs- und Unterbringungskosten der WorkshopteilnehmerInnen.

 


therapie
Behindertenwerkstätte

  Die Zyklusketten dafür sollen in weiterer Folge von der Behindertenwerkstätte Lugarawa angefertigt werden und so zu einer Wertschöpfung vor Ort führen was mit hilft, den Fortbestand der Werkstätte auch in Zukunft gewährleisten zu können. Auch stellt diese Arbeit einen wichtigen Aspekt in der Betreuung und Therapie der Menschen in dieser Einrichtung dar.

 





             
 
 
 
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