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energie.entwickelt
Generalsanierung Kraftwerk
Zentrale Energiequelle für Lugarawa und das damit verbundene Krankenhaus ist das örtliche Wasserkraftwerk. In den letzten Jahren kam es wegen technischer Defekte wiederholt zu mehrere Monate dauernden Ausfällen des Kraftwerkes, die für das Krankenhaus und den Ort nachhaltig negative Konsequenzen nach sich zogen. Eine umfassende Renovierung ist nach etwa 35 Jahren Einsatz dringend erforderlich, um den Betrieb weiterhin sicher stellen zu können.
Ein endgültiger Ausfall des Kraftwerkes wäre für Lugarawa wirtschaftlich und sozial nicht zu verkraften. Gemeinsam mit der Diözese Njombe haben wir daher die Renovierung des Kraftwerks in Angriff genommen und im November 2015 erfolgreich abgeschlossen.
  EE4 - Sanierung Kraftwerk


 
projektverlauf  
 
AUF EINEN BLICK  
status: ABGESCHLOSSEN
planung: Anfang 2012
Realisierung: November 2015
ausfallzeit: ca. 4 Wochen
gesamtkosten: ca. € 135.000,--
finanzierung: Diözese Njombe, Sponsoren, Grossspender
   
mehr information: [PROJEKTKONZEPT]
[ABSCHLUSSBERICHT]

 
November 2015 - NNach Abschluss aller vorbereitenden Projekte im Jahr 2013 und der erfolgreichen Finanzierung sowie Abschluss der Planungs- und Vorbereitungsarbeitenim Jahr 2014 konnte im Jahr 2015 die letzte und grösste Aufgabe zur Sicherung der Energieversorgung von Lugarawa erfolgreich fertig gestellt werden: Die Generalsanierung des etwa 40 Jahre alten Wasserkraftwerks wurde Anfang Oktober 2015 begonnen und nur vier Wochen später abgeschlossen. Das Kraftwerk ist seitdem wieder in vollem Betrieb und versorft das Krankenhaus, kommunale Einrichtungen und - je nach Wasserstand - auch die Stadt mit umweltfreundlich erzeugtem Strom.

 
Frühjahr 2015 - Nahezu alle benötigten Teile und Materialien für die Renovierung sind bereit zum Versand und werden derzeit in Bad Leonfelden in unseren Container verladen. Bevor dieser auf die Reise gehen kann müssen allerdings noch umständliche Formalitäten erledigt werden, da die Einfuhrbestimmungen von Tanzania derart geändert wurden dass für jeden einzelnen Artikel einer Lieferung eine Zertifizierung durch eine eigens dafür bestehende internationale Organisation erforderlich ist. Dieses Vorgehen ist extrem zeitaufwändig und lässt befürchten, dass einige der bereit gestellten Waren gar nicht zum Versand kommen da eine derartige Zertifizierung nicht möglich ist.

 
Juni/Juli 2014 - Die technische Planung der Kraftwerkssanierung ist weitestgehend abgeschlossen und es wurden auch schon die ersten notwenigen Ersatzteile bestellt. Diese werden aufgrund der langen Lieferzeiten aber sicher noch bis März 2015 auf sich warten lassen. Daraus ergibt sich, wenn man die Laufzeiten für Seefracht und Zollabwicklung mit einrechnet, ein derzeit geplanter Projektstart für September/Oktober 2015 - also genau zum optimalen Zeitpunkt im letzten Drittel der Trockenzeit.

 
April 2014 - Die Finanzierung des Projekte ist nach einer weiteren grosszügigen Spende sowie der Zusage, bei Bedarf noch weitere Mittel bereit zu stellen, endgültig gesichert. Auf dieser Basis beginnt nun die konkrete technische Planung, die Ludwig Mülleder gemeinsam mit dem Hersteller der Kraftwerksanlagen und verschiedenen Lieferanten vornimmt. Besonders wertvoll ist hier die Unterstützung des leitenden Ingeneurs Bruder Maximilian OSB, der vor Ort in Lugarawa die Realisierung der Arbeiten übernehmen wird und der bereits jetzt aktiv in die Planung und Vorbereitungen eingebunden ist.

 
Jänner 2014 - Die ersten Finanzierungszusagen sind da: eine deutsche Organisation und eine schweizer Benediktinerkloster haben Unterstützung zugesagt. Kurze Zeit später konnten wir diese Eingänge bereits auf unserem Projektkonto verbuchen. Wir arbeiten weiter an der Planung der Ersatzteilbeschaffung und haben auch eine bauliche Erhöhung der Staumauer als zusätzliche Optimierungsmassnahme in die Liste der optionalen Arbeiten aufgenommen.

 
Oktober - November 2013 - Die vorbereitenden Arbeiten wie die Errichtung der Solaranlage und der Generatoren sind abgeschlossen. Ein Zwischenbericht zum Projekt wurde erstellt und mit dem Bischof von Njombe, Alfred Malumaa abgestimmt. Dieser hat den Bericht gemeinsam mit einem persönlichen Schreiben an potentielle Unterstützer übergeben um die Bereitstellung weiterer Mittel zu erwirken.

 
2013 - Das Angebot von Ossberger wird mit Br. Max und Ludwig Mülleder abgestimmt, es werden alle Möglichkeiten abgewogen welche Teile tatsächlich erneuert werden müssen und welche Arbeiten im zuge der Sanierung noch erforderlich sind. Wir haben gemeinsam mit den Technikern beschlossen, ein neues Getriebe anzuschaffen da dies offenbar günstiger ist als die Reparatur der alten Baugruppe. Dafür ist eine Veränderung im Fundament erforderlich, die von den lokalen Partnern vorgenommen werden kann.

 
Sommer 2012 - Wir besuchen den Errichter des Kraftwerks, die Firma Ossberger in Weissenkirchen/Bayern, um genaue Informationen über die auszuführenden Arbeiten und die benötigten Ersatzteile zu erhalten. Mit dabei ist bereits der deutsche Ingenieur Bruder Max OSB, der in Tanzania als Kraftwerkstechniker im Einsatz ist. Er hat die technische Betreuung der Anlage "de facto" übernommen.

 
Frühjahr 2012 - Die Antriebswelle zwischen Getriebe und Generator ist abermals gebrochen. Die Firma Hammerschmidt Maschinenbau aus Bad Leonfelden hat das defekte Teil repariert und dahin gehend modifiziert dass ein Austausch der Welle ohne neuerliche Anfertigung des Getrieberades ermöglicht wird. Br. Max OSB hat den Einbau vorgenommen, dabei aber Abnützungserscheinungen der Anlage und Abweichungen in der Ausrichtung der Maschinenkomponenten als Ursache für die wiederholten Defekte festgestellt. Wir fassen den Entschluss, eine Generalsanierung in unsere Planung aufzunehmen.




             
 
projekt details  
 
hintergründe
Erfordernisse
  Im Zuge der bereits in den letzten Jahren vorgenommenen Reparaturarbeiten wurde festgestellt, dass ohne eine grundlegende Sanierung die weitere Nutzung des Kraftwerkes nicht gesichert ist.
Die gesamte Anlage ist alt und durch den diskontinuierlichen Betrieb - also das bedarfsgerechte Aus- und Einschalten des Kraftwerks - und den grossen Energiebedarf der angeschlossenen Verbraucher, der oftmals die Maximalleistung der Anlage überschreitet, auch hoch belastet. Trotzdem befindet sich das Kraftwerk insgesamt in einem durchaus guten und erhaltungswürdigen Zustand.
Eine Sanierung ist hier in jedem Fall einem Neubau vorzuziehen, nicht nur weil eine solche nicht finanzierbar wäre sondern auch weil mit relativ geringem Aufwand ein weiterer Betrieb der bestehenden Anlage für mehrere Jahrzehnte realistisch erscheint.

 


technik
Geplante Arbeiten
  Im Grunde genommen handelt es sich weniger um eine Reparatur als um eine grundlegende Wartung des Kraftwerks: die Substanz und die baulichen Gegebenheiten sind in einem dem Alter angemessenen aber keineswegs schlechtem Zustand.
Die Sanierung umfasst im Wesentlichen die Erneuerung von Verschleissteilen, insbesondere das Getriebe, der Generator und die Lager der Turbinenanlage sind dringend sanierungs- bzw. erneuerungsbedürftig, die elektrischen Sicherungs- und Schaltkomponenten müssen ersetzt werden.
Weitere bauliche Massnahmen wie Sanierung der Anlagenfundamente oder der Schleusentore der Staumauer müssen in diesem Zusammenhang durchgeführt werden um den Betrieb zu sichern und eine zusätzliche Effizienzsteigerung herbei zu führen. Auch eine Erhöhung der Staumauer zur Vergrösserung der Stauseekapazität erscheint kostengünstig und ohne technische Probleme realisierbar.

 


kompetenz und qualität
Realisierung
  Insgesamt ist während der Arbeiten mit einem Ausfall des Kraftwerkes für etwa vier Monate zu rechnen. Durch die bereits erfolgte Installation von Solaranlage und Notstromversorgung ist das Krankenhaus für diesen Zeitraum von Seiten der Energieversorgung abgesichert.
Als Projektlaufzeit ab Bestellung der Ersatzteile bis zur Inbetriebnahme ist aufgrund von Lieferzeiten für die Einzelanfertigungen und die aufwändige Logistik ein Zeitraum von einem Jahr veranschlagt. Die Ausführung der Arbeiten soll unter Leitung deutscher und österreichischer Fachkräfte gemeinsam mit lokalen Mitarbeitern erfolgen.
Um auch in Zukunft einen sicheren und vor allem nachhaltig erfolgreichen Betrieb zu gewährleisten sind als Ersatzteile nur Originalteile des Herstellers oder einzeln in Österreich angefertigte Spezialteile sowie hochwertige Industriekomponenten rennomierter Hersteller vorgesehen. Auf den Einsatz von billigeren Nachbauteilen unbekannter Herkunft wurde bewusst verzichtet.

 


positive impacts
Nutzen und Auswirkungen
  Mit einer Generalsanierung kann gewährleistet werden dass das Kraftwerk in Lugarawa noch zumindest für die nächsten zwei Jahrzehnte die Stromversorgung der Stadt und des Krankenhauses übernehmen kann. In dieser Zeit können weitere Projekte vorna gebracht werden die eine umfassende Lösung der Energiefrage erlauben - entweder der Bau eines weiteren und grösseren Kraftwerks in der Umgebung - dafür liegen bereits Pläne vor - oder ein Anschluss von Lugarawa an das nationale Stromnetz - dies ist seit Jahren im Gespräch, die nächste Leitung ist aber unverändert etwa 60 Kilometer entfernt.
Auch wenn eine dieser Optionen realisiert wird liefert das hauseigene Kraftwerk weiterhin nahezu kostenlosen Strom an das Spital, was eine wesentliche Einsparung bei den Betriebskosten darstellen würde. Auch ist die nationale Netzversorgung keinesfalls ausreichend zuverlässig um als einzige Energieversorgung zu bestehen.

 


geldfrage
Finanzierung
  Zur Finanzierung dieses vierten und vorerst letzten Abschnitts des Energiekonzepts gibt es ein Zusage der Diözese Njombe unter ihrem Bischof Alfred Maluma. Die Bereitstellung dieser Mittel stellt die Diözese jedoch vor eine große Herausforderung, zu deren Bewältigung sie in jedem Fall auf finanzielle Hilfe von außen zurückgreifen muss. Sollten diese Geldmittel nicht gewährt werden, sehen wir die Basis der Stromversorgung der gesamten Region mittelfristig gefährdet. Die Finanzierung dieses Projektabschnittes ist daher aufgrund der hohen Kosten weiterhin unsicher, seitens der Diözese wurde dafür die grösstmögliche Unterstützung zugesichert.
Bis Anfang 2014 ist es der Diözese gelungen, zwei grosse Projektspenden für dieses Vorhaben zu erhalten. Die Gelder werden bis zur endgültigen Finanzierung durch unseren Verein verwaltet um eine bestimmungsgemässe Verwendung zu garantieren. Weitere Anfrage der Diözese Njombe und unsererseits sind bereits getätigt.
Sobald die Finanzierung der letzten Projektphase zugesagt ist, wird der Verein Hilfe für Lugarawa Logistik und die technische Umsetzung der Sanierung des Wasserkraftwerks übernehmen. Mit dem bewährten und erfahrenen Team aus österreichischen und deutschen Technikern in Zusammenarbeit mit lokalen Mitarbeitern können wir für die fachgerechte und nachhaltige Reparatur des Kraftwerks Sorge tragen.

 





             
 
 
 
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