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Gesellschaft
Die Menschen in Lugarawa leben durchwegs mit ihren Familien bzw. Grossfamilien in kleinen selbst errichteten Häusern. Mietwohnungen oder -häuser sind nahezu unbekannt, lediglich manche Angestellte des Spitals verfügen über eine Dienstwohnung. Die Bevölkerung ist zu einem grossen Teil katholisch, es gibt auch eine kleine muslimische und eine anglikanische Gemeinde, wobei sich das Zusammenleben hier sehr friedlich gestaltet.
Die Lebensumstände sind sehr unterschiedlich, es gibt einige gut verdienende Angestellte und manche Unternehmen bringen ihren Besitzern ein gutes Einkommen. Gerade die Selbständigkeit geniesst mit allen Vor- und Nachteilen einen sehr hohen Stellenwert so dass nur wenige Menschen ausschliesslich von ihrer unselbständigen Tätigkeit leben müssen oder wollen. Dabei haben gerade Lehrer als Angestellte der Regierung den Vorteil ein regelmäßiges Gehalt zu beziehen, außerdem sind sie krankenversichert. Von den Arbeitern im Krankenhaus sind auch ca. ein Drittel von der Regierung bezahlt, die anderen sind Angestellte der Diözese. Der chronische Geldmangel der Diözese manifestiert sich unter anderem auch in der unregelmäßigen Bezahlung dieser Mitarbeiter. Umso wichtiger ist ein „zweites Standbein“, z. B. der Besitz eines Ladens, der Lebensmittel und Waren aller Art verkauft, das Verkaufen von Dieseltreibstoff in Kanistern und Flaschen, das Betreiben eines Guesthouses oder eines Transportunternehmens.
Zum ärmsten Teil der Bevölkerung gehört allerdings die große Gruppe der Bauern, die nur wenig Land bearbeiten und deren Erträge kaum den Eigenbedarf decken. Nur in Ausnahmefällen werden spärliche Überschüsse erwirtschaftet, die dann auf dem Markt verkauft werden können. Diese Bevölkerungsgruppe ist am meisten von Armut und Krankheit bedroht. Viel von ihnen müssen mit weniger als 60 Cent pro Tag ihr Auskommen finden.
In Folge der Armut haben die Kinder dieser Familien keinen Zugang zu ausreichender Schulbildung oder beruflicher Ausbildung, es kommt zu frühzeitigen Schwangerschaften und folglich großen, kinderreichen Familien, die nicht ausreichend versorgt werden können.

 

Auch Alkoholismus und Prostitution mit hohem gesundheitlichen Risiko (HIV/AIDS) sind ein häufiges Problem. Der Zugang zu medizinischer Versorgung ist erschwert, da für diese bezahlt werden muss.
Die prekäre Situation der medizinischen Versorgung fordert viele Todesopfer. Die Menschen sterben an Malaria, HIV/AIDS oder an den Folgen von Unfällen, viele Frauen auch an der Folge von Geburtskomplikationen. Übrig bleiben die Waisenkinder. Wenn die Mutter stirbt können sich die Männer oft nicht ausreichend um die Familie kümmern und lassen die Kinder einfach zurück. In der gesamten Pfarre von Lugarawa gibt es an die 6000 Waisenkinder! Für diese ist es besonders schwierig das Geld für Schul- und Berufsausbildung aufzutreiben, sie sind besonders gefährdet von der Armutsspirale erfasst zu werden. Wir unterstützen das Waisenhaus von Lugarawa bei dieser Arbeit, haben aber auch und besonders das Ziel, die gesamtwirtschaftliche Situation von Lugarawa durch verbesserte Infrastruktur, Bildung und Gesundheit zu steigern und den Standort für Investitionen und Betriebe attraktiver zu machen und damit den Familien eine verbesserte Basis für Erwerbstätigkeit und Ausbildung ihrer Kinder zu bieten..



 
 
 
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