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Bildung und Ausbildung
In Tanzania besteht allgemeine Schulpflicht, das bedeutet dass alle Kinder ab dem sechsten Lebensjahr verpflichtend eine öffentliche Grundschule - eine Primary School - besuchen müssen. Der Schulbesuch ist kostenlos, von den Familien sind lediglich die Kosten für Verpflegung, Schuluniform und benötigte Materialien zu bestreiten.
Was vorerst vielversprechend aussieht, ist in der Realität oftmals schwierig: Viele Familien können sich auch die minimalen Anforderungen des Schulbetriebes nicht leisten, die Schulen sind schlecht ausgestattet, die Lehrer oft wenig motiviert die grosse Zahl an Schülern pro Klasse individuell zu betreuen und der Schulweg ist zumeist bis zu mehrere Stunden lang.
Dazu kommt, dass sich die didaktischen Fähigkeiten und Möglichkeiten gerade in ländlichen Gegenden oftmals auf sehr niedrigem Niveau befinden, so dass die Kinder in der Grundschule nur sehr elementare Ausbildung erhalten was ihnen den Besuch einer weiterführenden Schule - Secondary School - sehr schwierig bis unmöglich macht. Auch ist die Unterrichtssprache in der Grundschule prinzipiell Swahili, während der Unterricht in der Secondary School auf Englisch erfolgt. Die Kinder müssen also ohne Vorkenntnisse eine Fremdsprache als Unterrichtssprache annehmen und gleichzeitig den gelehrten Inhalten folgen können, was zwangsläufig auch hier zu sehr schlechten Ergebnissen führt.

 

Eine Ausbildung in gewerblichen oder handwerklichen Berufen kann optional in einer Berufsschule (einer sogenannten VETA -für: voccational education and training association) erfolgen. Diese Ausbildung ist allerdings kostenpflichtig und erfolgt zumeist in Form eines Internatbetriebes.


 
das schulsystem  
 
Kindergarten
kindergarten
Kindergarten
Einen Kindergarten zu besuchen ist für Kinder in Tanzania vor allem auf dem Land die grosse Ausnahme. Es gibt wenige Kindergärten und diese sind durchwegs privat geführt, müssen also von den Eltern bezahlt werden. Weil aber gerade eine frühkindliche Betreuung für die weitere Entwicklung besonders wichtig ist, bieten Träger wie auch die Diözese Njombe günstige Kindergärtenplätze in einigen KLeinstädten an.

 


  Primary School
primary
Primary School
Die siebenjährige Grundschule ist eine überwiegend staatliche Einrichtung, der Schulbesuch beginnt mit dem 6. Lebensjahr, dieser ist verpflichtend und kostenlos aber Schuluniformen und Material müssen von den Familien bezahlt werden. Ein Schulbussystem ist nicht etabliert, dafür gibt es in jeder grösseren Ansiedlung zumindest eine Grundschule. Viele Kinder aus dem Umland müssen aber trotzdem weite Fusswege in Kauf nehmen um diese zu erreichen.

 


  Secondary School
secondary
Secondary School
Die Secondary School dauert 4 Jahre bis zum O-Level, 6 Jahre bis zum A-Level. In den staatlichen Secondary Schools ist kein Schulgeld zu bezahlen. Die Unterrichtssprache ist offiziell Englisch, allerdings ist das Sprachniveau sehr unterschiedlich. Das Niveau der öffentlichen Schulen ist häufig niedrig, weil die Lehrer schlecht bezahlt und daher nicht motiviert sind. Besser sind im allgemeinen Privatschulen, die fast immer als Internatsschulen geführt werden und meist teures Schulgeld verlangen.

 


  VETA
beruf
Berufsausbildung
Nach Abschluss der Pflichtschulen besteht die Möglichkeit, in einer öffentlichen oder privaten Berufsschule eine weiterführende Ausbildung zu erhalten. Diese Schulen sind zumeist als Internat geführt und es werden diverse handwerkliche und kaufmännische Berufe gelehrt. Besonders beliebte Fachrichtungen sind hier Elektiker, Automechaniker und Buchhaltung - aber auch traditionelle Berufe wie Schneiderei oder Landwirtschaft werden angeboten.

 


 
schulen in lugarawa  
 
LHTI neubau lhti
Lugarawa Health Training Institute
Seit 2013 wird an einem neuen Schulgebäude gebaut, das von der Laborschule und der Schwesternschule gemeinsam genützt werden soll. Das LHTI (Lugarawa Health Training Institute) wird nach seine Fertigstellung mit mehreren Klassenräume, einer Bibliothek, einem Computerraum, Studierzimmern, Lehrerzimmern und einem vollständigen Lehr-Labor für die Laborschüler des RUCO College-Lehrgangs ausgestattet sein. Derzeit (Februar 2014) ist das Untergeschoss als Rohbau fast fertig, das Obergeschoss fehlt. Die finanziellen Mitteln werden aus den Schulgeldern der Studenten und aus Spenden (z.B. vom Arbeitskreis Weltkirche) rekrutiert. Der Zeitpunkt der Fertigstellung und der Inbetriebnahme ist derzeit noch nicht absehbar.

 


Labor laboratory school
Laborschule
Das medizinisch-diagnostische Labor des St. Johns Hospital wurde 2005 von Mitarbeitern einer österreichischen Organisation errichtet und wird seit Eröffnung von der ausgebildeten Labordiagnostikerin Sr. Candida OSB geleitet. Neben der täglichen Routinearbeit für die Patienten des Krankenhauses gibt es auch 20 bis 25 Ausbildungsplätze für Laborfachkräfte. Mit der Ausbildung erwerben die Schüler ein medizinisch-diagnostisches Basiswissen, mit dem sie in ihren oft abgelegenen Heimatdörfern eine medizinische Minimalversorgung in den sog. Dispensaries anbieten können. Dies ermöglicht den jungen Menschen, einen zukunftsträchtigen und angesehenen Beruf auszuüben und so ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und soziale Absicherung zu wahren. Ein Verfahren, die Laborantenschule zu einem zweijährigen Kolleg mit staatlich anerkanntem Abschluss in medizinischer Labor- und Infektionsdiagnostik aufzuwerten konnte 2013 erfolgreich abgeschlossen werden. Seitdem gilt die Laborschule von Lugarawa eine ausgelagerte Einrichtung der Universität von Iringa und ist damit berechtigt, ihren Absolventen einen offiziellen Hochschulabschluss zu verleihen.

 


Umawanjo umawanjo
Secondary School
Die UMAWANJO - Umoja wa Mapadre wa Jimbo la Njombe - errichtete auf dem Gelände der ehemaligen staatlichen Primary School von Lugarawa eine private Hauptschule (Secondary School) die als Teil- und Vollinternat geführt wird und im Jahr 2013 den Betrieb aufgenommen hat. Die Nachfrage nach Ausbildungsplätzen in privaten bzw. kirchlich geführten Secondary Schools ist gross, die Ausbildung der Schüler im Vergleich zu den staatlichen Schulen qualifizierter und die Versorgung der Jugendlichen gewährleistet einen gewissen Schutz vor Übergriffen und äusseren Einflüssen.

 


 
Orphanage orphanage
Waisenhaus
Ein Projekt das uns besonders am Herzen liegt ist das von der Pfarre Lugarawa betriebene Waisenhaus. Hier finden alle jene einen sicheren Zufluchtsort, die sonst niemanden mehr haben. Besonders Aidswaisen und Kleinkinder, deren Mütter bei der Geburt gestorben sind, werden hier betreut. Im Waisenhaus können bis zu zwanzig Kinder vom Säuglingsalter bis zu Beginn der Grundschule von drei Betreuerinnen rund um die Uhr versorgt werden. Die Kosten werden durch Spenden und Patenschaften sowie durch die Kollekte in der Kirche gedeckt.

 


nursing school
Krankenpflegeschule
An das St. Johns Hospital ist eine Schule für Krankenschwestern und Pfleger angeschlossen, die von etwa 120 Schülern besucht wird. Vor allem junge Frauen nutzen die Möglichkeit, einen eigenständigen Beruf zu erlernen, um neben Familie und Landwirtschaft über ein weiteres wirtschaftliches Standbein zu verfügen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und umfasst sowohl Theorie der Krankenpflege als auch die praktische Mitarbeit im Krankenhaus. Für den Unterricht stehen nur die notwendigsten Lehrmittel zur Verfügung, so muss ein Buch oft von einer ganzen Klasse geteilt werden. Moderne Lehrmittel wie Overhead, Schautafeln oder ähnliches sind nicht vorhanden, auch eine Bibliothek gibt es (noch) nicht. Für alle Schüler gibt es drei Computer, allerdings ohne Internetzugang. Wir haben ein Projekt initiiert, der Schule eine kleine Bibliothek mit Büchern und ggf. anderen Lehrmitteln auszustatten.

 


veta
Berufsschule
Die Pfarre Lugarawa betreibt eine private Berufsschule (Trade School), wo derzeit (2009) 80 Jugendliche in verschiedenen Fachrichtungen Berufsausbildung erhalten. Es sind dies handwerkliche Berufe wie Maurer, Schneider, Automechaniker oder Tischler, seit 2009 wird auch die Ausbildung zum Elektriker angeboten. Die Kosten für den Schulbesuch belaufen sich auf umgerechnet etwa 150 EUR pro Schuljahr. Diese Gebühr wird von der Pfarre bewusst niedrig angesetzt um auch den jungen Menschen aus einfachen Verhältnissen eine Berufsausbildung zu ermöglichen. Andererseits wird dadurch eine ausreichende Bezahlung von gut ausgebildeten Lehrkräften und die Erhaltung der Räumlichkeiten ausgesprochen schwierig.

 


Lupefu lupefu
Lupefu Primary School
Die Volksschule von Lupefu befindet sich in einem der ärmeren Viertel von Lugarawa. Gerade hier ist es besonders wichtig, den Kindern ein gutes und sicheres Lernumfeld zu bieten. Die baulichen Gegebenheiten, die Unterrichtsmittel und viele andere Dinge sind verbesserungsbedürftig und einiges konnte bereits erfolgreich verändert werden. Die ehemalige Lehrerin Marianne Jecel unterstützt mit einer Schulpartnerschaft mit der Volksschule Böheimkirchen ganz besonders dieses Projekt und stellt gemeinsam mit dem Schulinspektor Vitalis Haule den zweckmässigen Einsatz der Mittel und Materialien sicher.

 


 
 
 
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